O-Töne zum Projekt

hier ein paar Zitate von aktiven Studierenden im Klimagarten:

Mir bietet das Klimagarten Projekt nicht nur eine Abwechslung zum
doch eher stressigen Uni Alltag, sondern gibt mir auch die Möglichkeit
neues über die Natur zu erfahren und nette Menschen kennen zu lernen.

„Ich bin selbst gartenbegeistert und tausche mich gerne mit Gleichgesinnten aus. Außerdem möchte ich was dazu beitragen, dass noch mehr, vor allem junge Menschen, wieder anfangen sich für ihre Nahrungsmittel zu interessieren und den Unterschied selbst zu schmecken und zu erleben.“ 

Klimagarten im HerbstBeim Klimagarten kann und muss man ‚anpacken‘, geht auch mal hochzufrieden mit Blasen an den Händen, Erde unter den Fingernägeln und Muskelkater ins Bett und wird dafür schließlich reich belohnt, wenn man gemeinsam die Früchte der Arbeit erntet – gerade für einen ‚Geisteswissenschaftler‘ besondere und großartige Erfahrungen!

Mich begeistert am Klimagarten, die Möglichkeit einen studentischen Gemeinschaftsgarten zu haben, sich dabei auszutauschen, voneinander zu lernen mit praktischem Anpacken. Natürlich auch der Gedanke, uns dabei ein Stückchen unabhängiger von Marktmechanismen zu machen.

Mich begeistert, praktisch in der Natur zu arbeiten, als Ausgleich zum ewigen am Schreibtisch sitzen und lernen. „Altes“ Wissen erhalten, erfahren und anwenden. Eigene, hochwertige Nahrung produzieren – „Wissen, wo’s her kommt“. Zeit mit gleichgesinnten Leuten verbringen. Ideen, Erfahrungen und Saatgut auszutauschen. Eine nachhaltige Lebensweise praktizieren und andere Leute damit zu begeistern.

„Ich bin gerne beim Klimagartenprojekt dabei, weil es für mich einen praktischen Ausgleich zum sonst sehr kopflastigen Unialltag darstellt. Trotzdem lerne ich gleichzeitig etwas – nämlich wie man mit einfachen Mitteln ökologisch und effizient Obst und Gemüse anbauen kann. Ich finde es wichtig, dass es ein solches Projekt gibt, das von Studenten initiiert wurde als Raum, in dem jeder von jedem Lernen und alle gemeinsam etwas erreichen können. Und nicht zuletzt sehe ich den Klimagarten als einen wichtigen Wegweiser, der uns zeigen kann, wie ökologisches und nachhaltiges Handeln heute ganz praktisch aussehen kann.“

Gartentag„Ich möchte Möglichkeiten der Selbstversorgung und von ökologisch nachhaltigem Nahrungsmittelanbau entdecken und mitentwickeln, da wir in meinen Augen dringend Alternativen zu aktuellen Produktionsweisen brauchen. Dazu muss ich erst noch viel über’s Gärtnern allgemein und über spezielle Konzepte wie Permakultur oder Urban Gardening lernen. Schließlich will ich einen Beitrag dazu leisten, dass mehr Menschen (Studierende, SchülerInnen etc.) davon hören, mitmischen und die Freude am Klimafarming entdecken.“

„Generell könnten in Zeiten von Wirtschafts-, Finanz- und politischen Krisen im Klimagarten alternative Modelle nach den Prinzipien von Selbstversorgung, regionalen Kreisläufen und Subsidiarität,  Ökologie und Basisdemokratie entwickelt und erprobt werden. Außerdem die Bildungsarbeit, wie z.B. für Studierende im Studium Oecologicum oder für SchülerInnen oder andere in Form von Workshops/Führungen/Arbeitseinsätzen im Klimagarten.“

Zitat Hedwig Ogrzewalla, Umweltkoordination (EMAS) der Universität Tübingen:

Das Projekt „Klimagarten“ unterstützt die Universität Tübingen bei ihren Bemühungen mit dem Ziel einer umweltfreundlichen, nachhaltigen Universität. Mit dieser Initiative finden Aspekte wie Diversität, Erhaltung alter Kulturpflanzen, Verstehen der Zusammenhänge durch Beobachtung, Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und die praktische Umsetzung von Erlerntem Eingang in den EMAS-Prozess. Dies stellt eine wertvolle Bereicherung der an der Universität Tübingen vorhandenen Aktivitäten auf diesem Gebiet dar.“